Licht und Ton
Beleuchter
Damit beim Film alles so richtig ausgeleuchtet ist und nachher im Fernsehen oder auf im Kino dann auch spannend und nach Film aussieht, gibt es das Beleuchterteam. Das besteht bei den Pfefferkörnern aus einem Oberbeleuchter, zwei Beleuchtern und einer Beleucherhilfe. Der Oberbeleuchter setzt die Lichtvorstellungen des Kameramannes um und ist der Chef des Lichtteams.
Die Beleuchter bauen die Lampen auf, richten sie aus, setzen die richtigen Filter und Folien und sorgen dafür, dass das gesamte Licht- und Lampenmaterial ordentlich gewartet und gelagert wird. Während des Drehs setzen sie oftmals Lichtreflexe mit so genannten Fahnen und großen Reflektoren, damit die Schauspieler auch richtig schön ausgeleuchtet werden.
Amerikanische Nacht
Die sogenannte "Amerikanische Nacht" sieht man recht häufig in Filmen. Es wird ein bläuliches Licht bzw. Filter eingesetzt, um die Nacht zu simulieren, ohne dass es völlig dunkel ist. Dieser Effekt (Tagaufnahmen wie Nacht aussehen zu lassen) wird in vielen alten Western, zum Beispiel bei Ritten durch die Nacht, eingesetzt.
Man kann diesen Effekt auch erzielen, indem man Scheinwerfer aufstellt, die heller als das Tageslicht scheinen. Dann wird alles außerhalb dieses Lichts unterbelichtet und erscheint im Film dann wie eine Nacht.
Grauglas
Wenn ihr euch wundert, warum einige der Mitglieder des Filmsteams immer durch so eine komische Sonnenbrille schauen, die nur aus einem Glas besteht, dann ist hier die Antwort. Diese "Brille" nennt man Grauglas. Damit können die Beleuchter direkt in die Lampen schauen und sehen, ob das Licht richtig ausgerichtet ist. Ohne dieses Glas könnte das schädlich für die Augen sein.
Man kann mit dem Grauglas auch sehen, ob das Licht die Objekte und Personen richtig anstrahlt. Wenn man dadurch schaut, wird die Pupille erweitert, wodurch sich die Kontrastwahrnehmung steigert. So lässt sich auch aus der Ferne relativ genau feststellen, wie die Helligkeitsverteilung gestaltet ist.
Ton
Der Tonmeister und sein Assistent sorgen für den guten Ton im Film. Der Assistent ist der mit der langen Mikrofon-Angel, mit der er die Gespräche und Töne von einer Szene aufnimmt. Der Tonmeister steht meistens weiterweg und hört sich das alles aus der Entfernung an. Er mischt den Ton, regelt ihn laut oder leise oder bringt mehrere Mikrofone so zusammen, dass man auch wirklich alles verstehen kann und nicht nur einen großen Lärm hört.
Für die Aufnahmen bei den Pfefferkörnern benutzt der Tonmann ein DAT-Aufnahme-Gerät. Anders als bei einer Videokamera ist auf dem Film keine Tonspur, das wird erst beim Schneiden des Films zusammengebracht. Im Studio werden dann die Tonspur mit den Stimmen der Schauspieler und den Geräuschen vom Dreh mit der Filmmusik und zusätzlichen Geräuschen zusammen gemischt.


