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"Es ist einfach immer wieder schön" - Das Pfefferkörner-Interview

Moritz, Tim und Nina von den Pfefferkörnern © NDR Fotograf: Nils Zurawski
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Moritz, Tim und Marie haben als Pfefferkörner Karol, Laurenz und Marie zwei Jahre lang spannende Fälle gelöst und Abenteuer bestanden. Im nächsten Jahr werden sie von neuen Kindern abgelöst.

Bei einem Besuch in der Pfefferkörner Online Redaktion haben die drei über die Dreharbeiten, ihre Erfahrungen beim Film und von ihren neuen Projekten gesprochen. Mira und Laura konnten leider nicht nicht dabei sein - warum werden die drei hier erzählen

Eine Frage, die alle Fans immer interessiert ist euer Alter - in welcher Klasse seid ihr denn jetzt?

Nina. Ich bin 11 und in der 6. Klasse

Tim und Moritz: Wir sind in der 9. Klasse.

Tim: Aber ich bin ein Jahr älter als Moritz, dafür ist er größer als ich.

Wie ist das so ohne die Pfefferkörner?

Tim: Am Anfang war es ganz schön traurig, weil wir lange mit dem Team zusammengearbeitet haben und die jetzt auf einmal nicht mehr da sind.

Moritz: Die letzen Dreharbeiten für die Pfefferkörner sind jetzt auch schon über ein halbes Jahr her.
Wir haben noch zwei Übergangsfolgen gedreht, aber es ist schwer zu sagen, dass man das so vermisst, weil man dann in einer ganz anderen Welt ist. Jetzt sind wir in der Schule. Drehen bringt super viel Spaß - auch mehr als Schule, aber es sind zwei ganz unterschiedliche Welten. Aber es ist einfach so eine lange Zeit, die man mit dem Team verbracht hat.

Ihr hattet ja zwei Jahre keine Ferien, sondern immer Dreharbeiten

Tim: Wir haben 15 Wochen im Jahr gedreht - allein im Sommer 7 oder 8 Wochen.

Moritz: Aber dadurch dass wir fünf waren, hatten wir immer mal einen Tag frei zwischendurch.

Tim: Das ist etwas anderes in einer Serie als wenn man in einem Film beide Rollen spielt wie Moritz jetzt - da hat man keinen Tag frei, da dreht man von morgens bis abends.

Hattet ihr viel Freizeit während der Dreharbeiten?

Moritz: Man muss sich ordentlich darum kümmern, dass man sein Freunde nicht vernachlässigt

Tim: Wir haben auch am Wochenende was zusammengemacht, wenn wir Freitag gedreht haben bin ich mit zu ihm am Wochenende, damit wir auch mal ein bisschen Freizeit hatten.

Moritz: Unsere Freundschaft war nie besser.

Nina: Ich hatte eigentlich auch immer Kontakt zu meinen Freundinnen

Tim: Nina hatte schon mal ordentlich ein paar Tage frei, da hat sie uns dann mit "geärgert",.Wir hatten Montag und Dienstag gedreht und sie sagte dann: "Ich dreh nur noch morgen und dann habe ich frei bis zur nächsten Woche und wir fahren auch weg... und ihr nicht".  Und wir mussten alle diese Tage drehen.

Was macht ihr jetzt - dreht ihr gerade andere Filme oder Serien?

Tim: Ich habe in den Sommerferien einen Kinofilm gedreht - die Teufelskicker, der kommt im März 2010 ins Kino - demnächst habe ich fünf Drehtage bei der Serie Notruf Hafenkante, einer Hamburger Krimiserie.

Nina: Ich mache gerade gar nichts. Die Pfefferkörner waren das erste und bis jetzt einzige, was ich gemacht habe. Aber ich habe mich jetzt auch bei einer Agentur angemeldet, weil ich auch weitermachen will mit der Schauspielerei.

Moritz: Ich hatte gerade eine Rolle im Film nach einem Buch von Kirstin Boje „Prinz und Bottelknabe“ - es ist das erste Buch, dass von ihr verfilmt wurde - als Sechteiler fürs Fernsehen. Die Geschichte ist ein bisschen wie das doppelte Lottchen in männlich, eine Verwechselungsgeschichte, in der es um einen ganz armen und einen ganz reichen Jungen geht, der Prinz heißt, aber keiner ist.

Und wo läuft der Film?

Moritz: Der soll wohl auf Ki.Ka laufen.

Seht ihr euch denn auch heute immer noch, so als Freunde?

Moritz: Tim und ich treffen uns schon manchmal. Mit Nina ist das ein bisschen schwieriger, auch wegen des Altersunterschieds. Außerdem wohnen wir auch alle ganz verteilt in Hamburg

Tim: Ich sogar in Schleswig-Holstein, jeder wohnt woanders. Und zwei sind momentan im Ausland. Mira ist in Kanada und Laura in England.

Moritz: Mit Mira schreib ich mir manchmal. Und meistens dann abends so um acht, neun Uhr, wenn ich vom Drehen mal später nach Hause gekommen bin. Ich bin dann noch mal an den PC gegangen um zu erzählen, was in der Schule so los war und dann habe ich Mira geschrieben, die in Kanada gerade aufgestanden war.

Was sind eure schönsten Erinnerungen an zwei Jahre Pfefferkörner?

Karol und Laurenz raufen in der Drehpause mit den Darstellern der Erpresserbande © NDR Fotograf: Christian Spielmann
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Moritz: Es ist einfach immer wieder schön. Schön ist, dass man das immer jeden Tag neu erlebt, dadurch, dass man immer wieder etwas Neues zu drehen kriegt und was Neues spielen muss. Dadurch wird es nie langweilig. Aber gerade die Stuntszenen oder wenn wir zusammen gelacht haben sind sehr schöne Erinnerungen.

Tim: Oder die richtig geilen Szenen. Wir hatten am Ende einer Folge mal ein richtig fiese Süßigkeitenschlacht mit allem was auf dem Tisch stand. Das war richtig herrlich. Da haben wir uns mit Schokoküssen an die Stirn gedonnert und mit Gummiteddies beworfen. Die haben eine Kamera reingestellt, alle sind rausgegangen und wir haben uns da geschlachtet - das war echt irre.

Dann natürlich die ganzen Versprecher und wo viele Dinge schief gegangen sind - und natürlich das Team und die Actionszenen.

Moritz: Unsere letzte Folge fand ich ganz süß. Da hat Nina ganz viel gemacht!

Nina. Oh nein...

Was hast du gemacht?

Nina: Ich war in jemanden verknallt.

Und wie war das?

Nina: Nicht gut.

Moritz: Doch das war sehr süß.

Hier geht es weiter mit Teil 2 des Interviews.

Autorin/Autor: Nils Zurawski
Stand: 07.12.2009 12:34

Interview

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