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"Jeder macht seine eigenen Erfahrungen" - Das Pfefferkörner-Interview (Teil 4)

Habt ihr die neuen Pfefferkörner schon kennengelernt?

Tim: Der eine geht bei mir auf die Nachbarschule.

Nina: Vom sehen her. Und mit der einen Blonden, mit Sophie/Katharina, habe ich mich in einer Drehpause mal unterhalten.

Moritz: Wir haben ja nur eine Folge mit denen zusammengedreht, aber das waren auch nur ganz wenig Szenen und auch nur mit zweien von denen. 

Nina: In der letzten Folge ziehen wir nach Australien und da stehen dann Sophie und Emma, die beiden Geschwister und da hatten wir eine Szene mit denen und auch noch ein wenig mit denen gesprochen.

Moritz: Und dann haben wir sie jetzt auf der Kinopremiere gesehen. Und Themba war schon mal vorher am Set, weil er das auch zum ersten Mal gemacht hat und sich vorher das mal anschauen wollte.

Habt ihr den neuen Tipps gegeben, wie es so ist ein Pfefferkorn zu sein?

Nina: Nein!

Moritz: Ich glaube jeder macht da so seine eigenen Erfahrungen

Wir findet ihr, dass die Pfefferkörner immer wechseln, wir ihr jetzt auch?

Schauspieler Matthias Klimsa als Pastor Lange und Lale als seine Tochter Lina, Pfefferkörner 7. Staffel. © NDR Fotograf: Christian Spielmann
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Moritz: Wir finden das auch nicht toll, aber wenn nicht gewechselt würde, gäbe es uns auch nicht.

Nina. Die Fans sind immer an die Letzten gewöhnt und wenn dann neue kommen, haben die immer so doofe Vorurteile, dass die doof sind und so. Ich hab das auch im Internet schon gesehen, wo darüber geschrieben wurde.

Moritz: Ich hab mir auch mit Fans geschrieben auch in einem Internet-Forum und die meinten auch, dass die das total blöd finden, dass das immer wechselt. So ein bisschen doof ist das auch finde ich. Es ist als würdest du in der einen Woche Weltmeister und nächste Woche wird schon ein anderer Weltmeister und du selbst darfst nicht mehr antreten.

Moritz: Hätte zum Beispiel Fiete weiter gedreht, wäre das der Mega-Erfolg geworden. Und wenn die erst in unserem Alter sind, dann sind das ja richtige Groupies

Tim: Jedes dritte Mädchen war in Fiete verliebt. Immer wieder höre ich Mädchen sagen, “Fiete war mein großer Schwarm", “ich war früher auch in Fiete verliebt".

Wollt ihr den weiter schauspielern oder war das jetzt nur ein Spaß? Würdet ihr denn auch später mal auf eine Schauspielschule gehen?

Moritz: Wenn ich später davon leben könnte, dann würde ich das sehr gern weitermachen. Es gibt in Deutschland so viele Leute, die Schauspieler werden wollen oder das mal als Ziel hatten oder haben - deswegen hat es auch Sinn, auf eine Schauspielschule zu gehen,  später mal, weil man da ja auch fechten, tanzen und Kampfsportarten lernt.

Und du Tim?

Tim: Eigentlich ist es ein ziemlich unsicherer Job, man ist ja nie wirklich abgesichert, dass man Projekte hat, die man macht. Mein Ziel ist es erstmal mein Abitur zu wuppen, dann vielleicht zu studieren und eine Ausbildung zu machen. Vielleicht auch Schauspielerei, aber es gibt so viele Studien, die nützlich sind. Wenn ich dann mein Schauspielstudium habe und es trotzdem nichts wird und dann ist es vielleicht ja alles umsonst gewesen. Deswegen weiß ich nicht, ob ein Schauspielstudium wirklich Sinn hat. Es gibt genug, die Schauspiel studiert haben und jetzt Autos putzen oder ähnliches.

Kannst du dir denn vorstellen, etwas anderes beim Film zu machen?

Kameramann Klaus Brix mit seiner Kamera © NDR Fotograf: Christian Spielmann
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Tim: Ja, auf jeden Fall. Regisseur ist auch ein cooler Beruf oder Kameramann, aber dafür muss man auch studieren.

Moritz: Kameramann hat schon was ganz eigenes, da muss man so viel berechnen können, aber es ist total interessant. Aber Regisseur fänd ich auch klasse.

Nina: Maskenbildnerin ist auch cool.

Wie war das, in diesem Sommer zum ersten Mal wieder richtige Ferien zu haben?

Nina: Das war richtig gut.

Moritz: Aber die Dreharbeiten hier in Hamburg waren auch schön.

Wenn ihr die Pfefferkörner in ein, zwei Sätzen zusammenfassen solltet, was würdet ihr sagen?

Moritz: Immer wieder! Ich hätte total Lust, jetzt noch mal, gleich morgen noch mal ein Jahr mit dem Team zu drehen.

Tim: Immer wieder gern, ja. Das war ein Supererlebnis!

Nina: Auf jeden Fall.

Du hast ja auch vorher schon einiges beim Fernsehen gemacht - viele kurze Rollen, oder?

Moritz, Tim und Nina von den Pfefferkörnern © NDR Fotograf: Nils Zurawski
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Tim: So fängt man ja auch an. Es ist eher ungewöhnlich, dass man als Anfänger gleich so eine große coole Rolle bekommt. Man fängt an mit kleinen Rollen, vielleicht auch in Werbespots, dann eine kurze Rolle mal in einer Vorabendserie und so spielt man sich nach oben. Dann spielt man mal eine Hauptrolle in einem Low-Budget-Film von jungen Regisseuren, wo man auch kein Geld bekommt. Dann ist es natürlich noch cooler wenn man als Anfänger so eine coole Rolle bekommt.

Moritz: Für die Pfefferkörner muss man auch ein wenig Talent haben, aber vor allem muss man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Es kommt auch darauf an, was für Typen für eine Rolle gesucht werden. Und ob sich der Regisseur das mit einem vorstellen kann.

Ich danke euch für euere Zeit und das tolle Interview und wünsche euch und euren Familien ein frohes Weihnachtsfest und weiterhin viel Glück und vor allem Erfolg im Filmgeschäft und bei allen anderen Sachen, die ihr anpackt.

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