Die Pfefferkörnerpremieren auf dem Michel KinderfilmfestWas für eine gelungene Premiere für die Pfefferkörner. Die zwei neuen Folgen "Schwanenmord" und "Bildertausch" hatte so viele von euch ins Kino gelockt, dass der Saal am Sonntagvormittag im Cinemaxx am Dammtor ausverkauft war. Wie euch die Pfefferkorn-Produzentin Kerstin Ramcke von Studio Hamburg erzählte, habt ihr viele Monate vor Ausstrahlen der Folgen im Fernsehen die neuen Episoden sehen dürfen. Sie laufen nämlich erst nächstes Frühjahr, also 2009, auf ihrem gewohnten Sendeplatz. Dafür dankte sie dem NDR, der so eine Sache erst einmal erlauben muss. Ihr habt während der Vorführung gut aufgepasst und euch köstlich amüsiert, wie am häufigen Lachen zu erkennen war. Nur bei der Folge "Schwanenmord" haben manche ein leicht angewidertes "iiih" ausgestoßen, als sich die Filmeltern von Marie und Laurenz geküsst haben, weil sie nach 13 Jahren Ehe noch einmal heiraten wollen. Dass die Pfefferkörner es dann nur ganz knapp rechtzeitig zur Hochzeit schaffen liegt daran, dass sie vorher noch herausfinden müssen, wer die Schwäne an der Außenalster auf dem Gewissen hat. Stunts á la James BondDanach mussten die fünf Detektive einen kniffligen Fall lösen, bei dem eine spielsüchtige Künstlerin (Mira Bartuschek) ein Bild von Caspar David Friedrich im Museum gegen eine Kopie vertauscht, die sie im Auftrag eines Bösewichts gemalt hat. Um dieses kostbare Bild wieder an seinen ursprünglichen Platz zu bringen, legen die Körner ein paar gewagte Stunts hin, die sich mindestens mit James Bond messen lassen. Ein bisschen gruselig, das Ganze. Ihr habt das Filmteam anschließend gefragt, ob das Bild echt war, wie die jungen Darsteller ihren Schulalltag mit den anstrengenden Dreharbeiten verbinden und wie sie es schaffen, sich mit den Filmnamen, sprich, Laurenz oder Yeliz anzusprechen, statt mit ihren eigentlichen Rufnamen. Natürlich haben euch die jungen Helden auch ausgiebig Autogramme erteilt, doch dann ging es für einige von euch zur Speicherstadt Hamburg. Ein erfolgreicher AusflugFür den Ausflug an einige Originaldrehorte der Pfefferkörner brachten euch zwei Touristenbusse zur Speicherstadt – in einen hätten die 175 angemeldeten Personen auch nicht hineingepasst. Im Bus erklärten euch die Mitglieder des Filmteams, darunter der Regisseur der beiden Premierenfolgen Miko Zeuschner sowie Studio Hamburg-Produzent Holger Ellermann Details zur Produktion. So konntet ihr erfahren, dass man für etwa fünf Filmminuten einen ganzen Drehtag braucht, oder dass die Folgen nicht in der Reihenfolge gedreht werden, wie sie später gesendet werden. Auf der Fahrt vom Dammtor zur Speicherstadt lagen gleich mehrere ehemalige Drehorte der Körner, etwa unter einer Brücke der Binnenalster. Ziel der Tour war jedoch das Teekontor, in dem die Familie von Laurenz und Marie wohnt. Ihr konntet euch ausgiebig in den Räumen und auf der Hinterterrasse umschauen, während ein junges Fernsehteam die Jungdarsteller Tim Tiedemann, Mira Lieb und Nina Flynn zu ihrer Arbeit befragte. Der Ausflug war ein ganzer Erfolg für das Michel Kinderfilmfest und hat allen Beteiligten viel Spaß gebracht. Schon am Montag geht es für die Pfefferkörner übrigens weiter, dann drehen sie eine neue Folge. Soviel darf vorab verraten werden: Marie verfolgt eine merkwürdige Gestalt – und wird für eine besonders gruselige Szene im Hamburger Dungeon drehen. Aber wie heißt es so schön in der Titelmelodie der Serie: "Wir schlagen die Ganoven in die Flucht!". Und das seit bald zehn Jahren. |
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