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Schüler lesen und spielen die Pfefferkörner nach

Mathias Klimsa, Stefanie Ericke, Katja Kittendorf und Holger Ellermann beim Michel Kinder- und Jugendfilmfest in Hamburg, 2008 © NDR Fotograf: Nils ZurawskiMathias Klimsa, Stefanie Ericke und Katja Kittendorf beim Michel Kinder- und Jugendfilmfest in Hamburg, 2008 © NDR Fotograf: Nils ZurawskiKatja Kittendorf und Mathias Klimsa bei Michel Kinder- und Jugendfilmfest in Hamburg, 2008 © NDR Fotograf: Nils ZurawskiMathias Klimsa liest mit Schülern beim Michel Kinder- und Jugendfilmfest in Hamburg, 2008 © NDR Fotograf: Nils Zurawski

Wie wird aus einem Drehbuch ein Film? Und was steht eigentlich in so einem Drehbuch drin? Auf dem Michel Kinder- & JugendFilmfest konnten 60 Schüler der Drehbuchautorin Katja Kittendorf, die die Drehbücher für die Pfefferkörner-Folgen schreibt, dazu Fragen stellen. Und noch viel besser: Zusammen mit dem Schauspieler Matthias Klimsa, der in einer der neuen Folgen mitspielt konnten die Schüler selbst die Szenen nachspielen, die eigentlich für die Pfefferkörner geschrieben worden sind.

“Sind Sie reich?"

Katja Kittendorf und Mathias Klimsa bei Michel Kinder- und Jugendfilmfest in Hamburg, 2008 © NDR Fotograf: Nils Zurawski
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Wie lange dauert ein Filmdreh? - Wieviel kostet eine Folge? - Wie kann ich ein Pfefferkorn werden? - Sind Sie reich? Auf diese und noch viele Fragen mehr wolten die Schüler Antworten haben. Katja Kittendorf, Matthias Klimsa und Holger Ellerman, der Producer der Pfefferkörner hatten viel zu tun, um immer eine gute Antwort zu finden. Holger Ellermann musste vor allem erklären, was denn der Unterschied zwischen einem Producer und der Produzentin ist, die auch mit im Publikum saß.

So konnten wir alle erfahren, dass die Produzentin für alles verantwortlich ist, vor allem für das Geld, das von den Sendern kommt, um eine Serie zu drehen, und der Producer die ganzen Dreharbeiten dann organisieren muss. Er muss von den Schauspielern bis zu den Requisiten alles organisieren und dabei auch noch aufpassen, dass er mit dem Geld auskommt.

Tosende Stimmung im Kino

Publikum beim Michel Kinder- und Jugendfilmfest in Hamburg, 2008 © NDR Fotograf: Nils Zurawski
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Dann aber ging es wirklich los. Katja und Matthias lasen aus den Drehbüchern immer eine Szene vor. Dann holten sie sich ein paar Kinder zum mitmachen. Und da war was los im Kino! Alle wollten nach vorn und einmal Yeliz, Karol oder Lilly zu spielen. Mit den Drehbüchern in der Hand lasen die Kinder ihre Rollen und spielten auch schon richtig mit. Matthias Klimsa führte ein wenig Regie und sagte ihnen was sie tun müssen, damit es echt wirkt. Und die Schüler konnten das richtig gut. Es gab viel zu lachen, aber vor allem auch viel Applaus. Nach jeder Szene kamen andere Kinder an die Reihe und das Beste war: Alle konnten die echte Szene mit den echten Pfefferkörnern dann auf der Leinwand sehen. Und das waren Szenen, die es erst im nächsten Jahr im Fernsehen zu sehen geben wird.

Die Begeisterung war groß und die Schüler trauten sich eine ganze Menge, denn sie haben ja völlig unbekannte Texte vorlesen müssen. Nur bei der letzten Szene wollte der Schüler, der den Max las, das Mädchen, das die Lilly spielte, dann doch nicht küssen - wie er es eigentlich nach Drehbuch machen sollte. Da war vielleicht was los im Kino. Aber es gab einen Riesenapplaus für alle Schauspieler.

Einmal ein Pfefferkorn sein

Mathias Klimsa liest mit Schülern beim Michel Kinder- und Jugendfilmfest in Hamburg, 2008 © NDR Fotograf: Nils Zurawski
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Was die jungen Fans bei den Fragen am meisten interessierte war, wie sie bei den Pfefferkörnern mitspielen können. Holger Ellermann vom Studio Hamburg erzählte, dass sie jetzt gerade wieder neue Schauspieler suchen würden und sich jeder, der oder die aus Hamburg kommt, bewerben könne. Die Begeisterung der Schüler war kaum noch zu zügeln - denn alle waren so genau zwischen elf und zwölf Jahren alt und kamen natürlich aus Hamburg. Das es aber so einfach gar nicht ist, vor einer Kamera zu stehen und einen Text zu sprechen und dabei auch noch zu schauspielern, das haben sie an diesem Vormittag selbst ausprobieren können.

Auf jeden Fall hat es niemanden abgeschreckt. Denn nach der Veranstaltung wurden die Drehbuchautorin, der Schauspieler, der Producer und sogar der Reporter umlagert und um ein Autogramm gebeten.

Und auch Stefanie Ericke von "Seiteneinsteiger", dem Hamburger Lesefest, war von dem Erfolg der Veranstaltung begeistert. Die neuen Folgen der Pfefferkörner gibt es zwar erst im nächsten Jahr, aber hier auf den Pfefferkörner-Webseiten könnt ihr ja schon mal schauen, wie die Dreharbeiten so aussehen und was die einzelnen Pfefferkörner sonst so machen. Und vielleicht ist einer von den Fans von heute ja morgen einer von den nächsten Pfefferkörnern...

Autorin/Autor: Nils Zurawski

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